Montag, 29. November 2010

Blog in neuem Gewand

Lange war ich auf der Suche nach einem günstigen, einfach zu handelnden Homepage-Tool. Nun habe ich, nachdem ich den Blog einer Autoren-Kollegin gesehen hab, mich entschieden, den Blog als komplette Homepage zu nutzen. Die Domain www.ThomasPielke.de wird bereit hierhin umgeleitet.

In den nächsten tagen wird sich bestimmt noch einiges ändern...

Montag, 28. Juni 2010

Donnerstag, 3. Juni 2010

The Airboss has landed!



Der erste Airbus A380 der Lufthansa ist heute auf dem Flughafen Köln/Bonn gelandet - gigantisch!

Mein Heim für den Juni:



Also nicht der Dom, sondern Köln.

Sonntag, 30. Mai 2010

Sie hat es geschafft...



... sie hat den Eurovision Songcontest gewonnen.
mit einem Platz unter den Top 5 habe ich gerechnet, aber nicht
mit dem Sieg, und dann auch noch mit solchem Abstand!!!

Samstag, 29. Mai 2010

Werbung: Dark Vampire

Übernommen von geisterspiegel.de:



Vampire.
Jene sagenhaften Wesen, die sich vom Blut der Menschen ernähren, ihre Opfer stets bei Nacht suchen und Verführung sowie Tod in sich tragen, faszinieren die Menschen seit Langem. Diese Sammlung stellt zusammen, was den wahren Vampir ausmacht - Erotik und Leid, höchste Lust und tiefste Finsternis.
Aber Achtung - wer BISS-artige Geschichten sucht, sollte dieses Buch meiden. Denn hier dürfen die Vampire noch Vampire sein ...

Am 5. Juni ist es soweit, die 2. Anthologie des Geisterspiegels in Zusammenarbeit mit der Romantruhe erscheint. Bislang hatten wir die Sieger der Ausschreibung veröffentlicht, nun möchten wir auch das Geheimnis um die von uns eingeladenen Autoren lüften und euch alle Autoren und Autorinnen, die in »Dark Vampire« vertreten sind, vorstellen.

In der 2. Anthologie des Geisterspiegels »Dark Vampire« sind vertreten:

  • Vanessa Dungs - Ruf des Blutes
  • Elisabeth Weißenburger - Wandlung
  • Thomas Pielke - Am Ende der Welt
  • Andreas Zwengel - Letzte Warnung
  • Andreas Flögel - Opfer der Wissenschaft
  • Andrea Hoch - Blutnacht
  • Markus K. Korb - Mantodea
  • Esther S. Schmidt - Anwärter
  • Annemarie Lewandowsky - Unterweger meets Batory
  • Maren Frank - Blutiges Begehren
  • Mara Laue - Ein verdammt gefährlicher Plan
  • Arthur Gordon Wolf - Cairn’s End
  • Erik Schreiber - Mein Kind, dein Kind, Kains Kind
  • C. J. Walkin - Avalancha
  • Sinje Blumenstein - (Nimmer)Wiedersehen
  • Melanie Brosowski - Dunkler Adel
  • Christina Günther - Blut und Scherben
  • Karin Jacob - Milch
  • Gunter Arentzen - Scham

Allen Autoren und Autorinnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung.
Das Buch erscheint am 5. Juni 2010 bei der Romantruhe und wird 9,95 € kosten.

Y2K reloaded

Kann sich noch jemand an das Y2K-Problem während
der Jahrtausendwende erinnern?
Bild.de hat ein ähnliches Problem.
Der Eurovision Songcontest hat gerade angefangen,
laut dem Bild Countdown sind es aber noch fast 65 Tage.



Für eine größere Version auf das Bild klicken.

Impressionen aus Hamburg

Mein Schiff (heißt leider nur so).

Die neue Elbphilharmonie.

Der Containerhafen.

Ca. 20.000 DJ Bobo-Fans im Maßstab 1:87.


Äh ja...

Die Alster gilt wohl wirklich als schwieriges Segelgewässer.

Der Eingang vom Dungeon.

Das Rathaus.

Für eine größere Ansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken.

Hagenbeck Tierpark & Aquarium

Wer kennt das nicht?
Man freut sich auf einen spannenden Sommertag im Zoo und was machen die Tiere? Faul im Schatten liegen. Doch als wir letztes Wochenende im Tierpark und Aquarium Hagenbeck unterwegs waren, bot sich uns ein ganz anderes Bild. Hier tuen die Tiere noch was für Geld:
Bettelnde Elefanten, onanierende Paviane, kämpfende Bären, poppende Löwen, sich aufbäumende Riesenschlangen,...
Hier vier Impressionen: (für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)





Rezension: Locke & Key Band 1 - Willkommen in Lovecraft



Viel habe ich schon über die neue Comicserie "Locke & Key" gelesen und die Kritiken waren durchweg positiv. In Hamburg fiel mir dann der erste Band mit dem Titel "Willkommen in Lovecraft" in die Hände und ich hab ihn spontan gekauft.

Zur Geschichte:
Die Story dreht sich hauptsächlich um die Teenager Taylor und Kinsey Locke, so wie ihren kleineren Bruder Bode. Nachdem ihr Vater von zweien seiner Schüler ermordet wird, ziehen sie mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel Duncan in den alten Familiensitz "Keyhouse".
Taylor macht sich für den Tot seines Vaters verantwortlich, versucht dieses aber vor seinem kleinen Bruder Bode zu verbergen. Kinsey ist es dagegen wichtig, in der neuen Schule nicht aufzufallen. Sie legt ihr "Alternativ-Outfit" ab, um sich nicht von den anderen Schülern abzuheben. Bode dagegen nutzt das Anwesen "Keyhouse" als Spielplatz und erkundet es ausgiebig. Dabei fällt ihm ein Schlüssel in die Hände, mit dem er eine geheimnisvolle Tür öffnen kann. Schreitet man durch die Tür, löst sich die Seele vom Körper und man spukt als Geist umher, bis man erneut durch die Tür geht. Auch entdeckt er den alten Brunnen, indem ein merkwürdiges Wesen haust, das sich als Echo vorstellt und Bodes verstorbenen Vater noch aus dessen Kindheit kennt. Gleichzeitig hält das Echo Kontakt zu Sam, dem im Gefängnis sitzenden Mörder von dem Vater der Locke-Kinder...

Zum Zeichenstil:
Der Chilene Gabriel Rodriguez haucht der spannenden Story von Joe Hill Leben ein. Dabei geht er mit unglaublicher Detailverliebtheit vor. Man sollte sich Zeit nehmen und die Bilder genau inspizieren, um wirklich jede Kleinigkeit zu erfassen.
Doch Rodriguez geizt nicht mit roter Farbe. Die blutigen Passagen der Geschichte werden deutlich dargestellt. Erwähnt wäre hier als Beispiel das seiten-füllende Bild, wie Nina Locke, Mutter der Kinder, Sams Komplizen mit einer Axt den Kopf spaltet. Doch diese deutliche Brutalität unterstreicht das dunkle Schicksal der Locke-Kinder.

Fazit:
Ich hatte bereits einiges über das Comic-Debüt von Joe Hill gelesen und war dementsprechend gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte wird am Anfang und gegen Ende mit Rückblenden erzählt und fügt sich somit erst nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Dieses Stilelement hält den Spannungsbogen immer aufrecht, weil man die Handlungen der Personen in der Gegenwart nur nachvollziehen kann, wenn man die Vorgeschichte kennt.
Wer auf spannende Comics mit Action- und Horroreinschlag, fernab von Superman & Co., steht, der wird Band 1 von "Locke & Key" lieben.
Ob Joe Hill den den Namen Handlungsorts der Geschichte "Lovecraft" nur gewählt hat, um ihm etwas mysteriöses zu geben oder ob in späteren Ausgaben die "großen Alten" ein Stelldichein geben werden, kann ich anhand von Band 1 nicht sagen.

Band 2 der Serie ist bereits erschienen und steht schon auf meiner "zu lesen-Liste".

Tipp: Auf der Amazon-Produktseite kann durch einen Klick auf das Cover, die ersten Seiten des Comics lesen. Dabei wird nicht zu viel über die Story verraten.

Enten

Schon sehr komisch:
Die Modelldesigner im Legoland Billund können maßstabsgetreu Fahrzeuge und Gebäude nachbauen, nur ihre Enten passen nicht ganz ins Bild:


Fotostory

Friedlich graste eine Herde Schafe vor dem Auswanderermuseum "Ballinstadt" in Hamburg.

Zwei der Tiere spiegelten sich in der Glasfassade des Museums und mussten das gleich mal genauer untersuchen.

Plötzlich ging ein Ruck durch die Herde und hinter dem Rücken des Schäfers machten sich die ersten Tiere in Richtung Museumseingang auf.


Der Rest der Herde folgte und gemeinsam stürmten sie das Museum.

Mit todesmutigem Einsatz konnte der Schäfer die Tiere aus dem Museum scheuchen, während sein Hütehund alles aus sicherer Entfernung beobachtete. Schließlich zog die Herde weiter.

Freitag, 28. Mai 2010

Der weiße Wal der Lüfte

Die letzten Tage habe ich mit meiner Freundin in Hamburg verbracht. Aus dieser schönen Zeit werde ich die nächsten Tage einige Bilder posten.
Während einer ruhigen Rundfahrt durch die beschaulichen, wie teilweise dicht bewachsenen Alsterkanäle donnerten plötzlich mächtige Turbinen über unseren Köpfer und ein "weißer Wal" schob sich durch die Luft.

Der Airbus "Beluga" (eigentlich Airbus A300-600ST Super Transporter) transportiert vorgefertigte Flugzeugteile aus den Airbus-Werken Europas zur Endmontage nach Hamburg und Toulous. Laut Airbus ist das Frachtvolumen des "Belugas" größer als das anderer Frachtriesen, wie die amerikanischen C-5 und C-17, sowie die russische AN-124

Bereits an unserem ersten Tag in Hamburg haben wir eine "Beluga" über die Alster fliegen sehen. Leider war diese bereits zu weit entfernt, um ein Foto zu schiessen.

Ronnie James Dio - R.I.P.

Ihr kennt das bestimmt: man kommt aus dem Urlaub wieder und merkt erst dann, dass man durch die vielen Aktivitäten einige Nachrichten gar nicht mitbekommen hat.
So habe ich erst heute davon erfahren, dass der Musiker Ronnie James Dio seinem Krebsleiden erlegen ist.
Dio, der bei so bekannten Bands wie Rainbow, Black Sabbath, Dio und zuletzt Heaven & Hell gesungen hat, war stets ein musikalisches Vorbild für viele Metal Bands der letzten Jahre, was allein schon durch Namen einiger Bands wie "Dream Evil" und "Mob Rules" deutlich wird.

Mit Ronnie James Dio verliert die Metal-Szene einen der Gründer des Genres und einen großartigen Menschen, der anders als seine ehemaligen Weggefährten Ozzy Osbourne und Ritchie Blackmore, immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben ist.

Raise the horns for Dio!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Cthulhu...

...ist schon wach, doch bevor er die Welt ins Chaos stürzen kann, muss er noch ein wenig Geld verdienen.

Oder will er einfach erstmal an armen Büroangestellten üben?

(via FunZu.com)

Montag, 10. Mai 2010

Victory Day in Russland


Schön sind die Bilder von der Flugschau anläßlich des Victory Day in Russland, darüber läßt sich nicht streiten. Meine Meinung ist allerdings, dass so eine übertriebene Machtdemonstration in der heutigen Zeit vollkommen fehl am Platz ist. In Zeiten, in denen die Abrüstung von atomaren Sprengköpfen vorran getrieben wird, läßt der Kreml Interkontinentalraketen über den roten Platz fahren, die dazu konstruiert wurden, eben diese Sprengköpfe ins Ziel zu bringen.
Zudem wäre die Unmenge an Geld, die dieses Ereignis verschlungen hat, wohl besser zur Förderung von Sozialprojekten oder dem Ausbau der russischen Infrastruktur eingesetzt worden.
Außerdem scheint diese Parade eine Verschiebung der Tatsachen zu sein.
Russlands Kriegsgerät rostet vor sich hin, wobei die atombetriebenen U-Boote zu einem ernsten Umweltproblem werden, doch der Kreml demonstriert sich stark und modern. Wenn man die neue Farbe allerdings abkratzt, wird ganz schnell der Rost wieder zum Vorschein kommen und Medwedews militärisches Luftschloss in sich zusammenbrechen.

Sonntag, 9. Mai 2010

The Simpsons - mal anders

Ich bin großer Simpsons-Fan, deshalb möchte ich euch nicht eine super Sammlung
von Simpson-inspirierten Artworks vorenthalten, die ihr hier finden könnt.
Die Bilder beschäftigen sich unter anderem damit, wie die Simpsons im echten Leben,
als Manga oder klassisches Gemälde aussehen würden. Natürlich kommen Crossovers
zu populären Filmen auch nicht zu kurz.
Mein Favorit ist dieses Bild:

Samstag, 1. Mai 2010

Ich wußte es schon immer...



Andere witzige vergleiche und eine neue Sicht auf bekannte Dinge, gibt es hier.

Comedy



Kabel 1 hat heute wohl eine Star Trek-Tag und zeigt Folgen und Filme der klassischen Serie. Auf Grund meines "jungen Alters" bin ich erst während der Wiederholung von TNG auf SAT 1 auf den Star Trek-Zug aufgesprungen und hatte mich kaum für die klassische Serie interessiert. Es ist aber schon lustig zu sehen, wie William Shatner zwanghaft seinen Bauch einzieht und dabei mit der Schulter an zu spät geöffneten Türen hängen bleibt. Zudem würde heute kein Regisseur mehr Großaufnahmen seiner weiblichen Darsteller mit einem Weichzeichner bearbeiten lassen. Aber die 60er waren ja auch eine ganz andere Zeit...


Dienstag, 27. April 2010

Unnütze Sendungen 2



Laut Fernsehzeitung sollte heute "The Biggest Looser" kommen, kabel eins zeigt aber lieber Godzilla. Ich kanns verstehen.

Zwischenfall mit der Aschewolke

Das eine F16 nach einem Testflug durch die Aschewolke Glas im Triebwerk hatte und dadurch beschädigt wurde, ging ausreichend durch die Medien. Aber dass es auch einen Vorfall an Bord einer Passagiermaschine gab, war mir bisher neu. Hier ein sehr interessanter Bericht von airline-bewertung.eu:
"Die Londoner Tageszeitung „Sun“ berichtet von einem Vorfall, der sich gestern ereignet hat. Eine Maschine des Reiseveranstalters Thomas Cook ohne Passagiere auf dem Flug nach Kreta musste wieder umkehren, nachdem der Pilot an die Flugüberwachung Probleme mit der Lüftung und Aschegeruch meldete, nachdem er durch die Aschewolke geflogen ist.Es handelte sich aber nicht um einen Notfall, sondern um eine Vorsichtsmaßnahme. Die „Sun“ schreibt: „Noch im Steigflug, zunächst auf 16.000 Fuß Höhe, dann auf 20.000 Fuß, meldete der Pilot der Flugüberwachung den Aschegeruch. Zunächst fiel eines der Ventile aus, der Aschegeruch hielt eine Weile an. Der Pilot sagte: „Wir haben dann alle notwendigen Maßnahmen für den Kontakt mit der Aschewolke ergriffen. Wir haben Probleme mit unserer Belüftung, können die Asche im Flugzeug riechen“, meldete der Pilot der Flugüberwachung.Thomas Cook spielte diesen Zwischenfall herunter und sprach von lediglich von einem kleinen technischen Fehler in der Klimaanlage, es habe keine Gefahr bestanden."

Montag, 26. April 2010

Die Scorpions...


...sind deutscher Meister. Klaus Meine hat es mal wieder geschafft.

Samstag, 24. April 2010

Gestern habe ich etwas über den Vulkan Eyjafjallajokull geschrieben und dabei kurz bemerkt, dass die Medienvertreter ihre Schwierigkeiten bei der Aussprache haben.
Hier eine kleine Grafik, wie der Name entstanden sein könnte:
(theoatmeal.de via TheBlogisMine)


Jetzt mal ernst:
Isländisch ist eine verdammt schwierige Sprache.
Während meiner Reise habe ich nach dem kleinen Ort Hafnarfjörður gefragt und bin kläglich in der Aussprache gescheitert, was mir von der in Falten gelegten Stirn der netten Kellnerin, die ich gefragt hatte, verdeutlicht wurde.

Freitag, 23. April 2010

Eyjafjallajökull

Ein isländischer Vulkan hält die Welt (gut, zumindest Europa) in Atem. Es ist nicht der Katla, auch nicht der Hekla oder der Askja, das wäre ja fast schon zu einfach. Es ist der Eyjafjallajökull (sprich Eijafjatlajökütl). Es hätte die internationale Rige der Nachrichtensprecher aber noch schlimmer treffen können. Es hätte auch der Þeistareykjabunga ausbrechen können.

Ein Radarbild der drei Krater des Eyjafjallajökull geistert zurzeit durchs Internet und erinnert dabei sehr an das Gemälde "Der Schrei" von Edvard Munch:
Mir ist auch ein gewisse Ähnlichkeit zu Lord Voldemort aufgefallen. Na Frau Rowling, wäre das nicht ein guter Ansatz für einen achten Harry Potter-Roman?
Mich hat das Radarbild des "Aschemonsters" (Zitat: Bild.de) jedenfalls zu einer Geschichte inspiriert. Nur leider fehlt mir die Zeit, da andere Projekte vorrang haben.

Mich verbindet mehr mit diesem Vulkan-Ausbruch als die meisten Menschen. Nein, ich war nicht wie Millionen von Reisenden auf einem Flughafen gestrandet. Ich war vor Ort und wurde von dem viel böseren Nachbarvulkan Katla angeknurrt.

Meine Reise nach Island jährt sich diesen Juli mittlerweile zum sechsten Mal. Damals bin ich mit einer kleinen Reisegruppe am Eyjafjallajökull (genau genommen ist das lediglich die Bezeichnung des Gletscher, unter dem sich die Magmakammer des Vulkans befindet) vorbei, zum benachbarten Gletscher Mýrdalsjökull gefahren. Nach einer viertelstündigen Klettertour über ein Geröllfeld, während ein Hagelsturm tobte, standen wir schließlich vor den gewaltigen, mit schwarzer Asche bedeckten Eismassen. Wir waren noch keine 10 Minuten dort, da donnerte es markerschütternd aus Richtung des Gletschers. Simultan blickten alle Teilnehmer der Reisegruppe zu den tiefhängenden Wolken hoch. Nur unse Reiseleiterin wurde nervös und scheuchte uns zum Bus zurück.

Im Bus erklärte sie uns dann, dass es kein Gewitter war, was wir gehört hatten, sondern das Grummeln eines Vulkans - wahrscheinlich Katla.

Wo wir beim nächsten Thema wären:
Katla ist größer, böser und stärker als der Eyjafjallajökull.
Wäre Eyjafjallajökull ein Raptor, wäre Katla ein T-Rex.
Wäre Eyjafjallajökull ein Tie-Fighter, wäre Katla der Todesstern.
Wäre Eyjafjallajökull Starscream, wäre Katla Megatron.
usw....
Ihr wisst worauf ich hinaus will. Wenn Katla ausbricht, ist salopp gesagt, die Kacke am Dampfen und die Flugzeuge würden nicht "nur" für fünf Tage am Boden bleiben.
Gut, aber was hat Katla jetzt mit dem Ausbruch des Eyjafjallajökull zu tun?

Island liegt auf dem mittelatlantischen Rücken, eine Spalte, die die nordamerikanische Platte von der eurasischen Plattetrennt. Diese Spalte versorgt die Vulkane Islands mit Magma. So kann man davon ausgehen, dass Katla und Eyjafjallajökull unterirdisch miteinander verbunden sind. Tatsächlich kam es in der Geschichte Islands mindestens zwei Mal vor, dass ein Ausbruch des Eyjafjallajökulls einen größeren Ausbruch des Katlas zur Folge hatte.

Katla steht unter ständiger Überwachung, so weiß man auch, dass er sich seit 1999 in einer Phase der Unruhe befindet. Seit der Eyjafjallajökull Asche spuckt, wurde die Überwachung Katlas verschärft. Islands Präsident Ólafur Ragnar Grímsson (bei dessen Vereidigung zu seiner dritten Amtszeit ich zufällig zugegen war) hat gesagt, dass Island im Falle eines Ausbruchs von Katlas gewappnet sei, sich Europa und Fluggesellschaften weltweit langsam ebenfalls auf den Ausbruch vorbereiten sollten.
Das Katla ausbricht ist so gut wie sicher. Wann er ausbricht steht auf einem ganz anderen Blatt.

Hier noch eine originelle Idee den Ausbruch des Eyjafjallajökull zu vermarkten:
(gefunden auf nerdcore.de)
Der Designer Romain Jeromes bietet Uhren an, in denen Asche und Gestein des Eyjafjallajökull verbaut wurden.
Er bietet wohl auch Uhren mit Teilen der Titanic und Apollo 11 an.
Hätte ich das nötige Kleingeld, ich wäre wahrscheinlich sein Stammkunde.

Donnerstag, 22. April 2010

Sie fliegen wieder



Wer die 5 in diesem Bild versteckten Flugzeuge findet, darf einen Kommentar schreiben.

Mittwoch, 21. April 2010

Unnütze Sendungen



Die Supernanny ist gerade bei uns. Hoffentlich muss ich nicht auf die stille Treppe!

BILD.de tötet fast einen Polizisten - es besteht keine Lebensgefahr

Es ist tragisch, aber es passiert: Bei einer Kontrolle eines Verdächtigen in Hamburg, hat sich aus der Dienstwaffe eines Polizisten ein Schuss gelöst und den Beamten ins Bein getroffen.
Während die meisten Medien sachlich darüber berichten, hat BILD.de eine ganz andere Auffassung:
Klickt man nun auf den Link von BILD.de kommt man zu einem Artikel unter der gleichen Überschrift, der folgenden Absatz enthält:

Polizeisprecher Andreas Schöpflin zum Gesundheitszustand des verletzten Beamten: „Es besteht keine Lebensgefahr.“

Rezension: Spektrum von Sergej Lukianenko

Zur Geschichte:
Vor einiger Zeit kam die außerirdische Rasse der Schließer auf die Erde und hat unseren Planeten in ein intergalaktisches Transportnetz eingebunden, das man durch eine Station betreten kann um ohne Zeitverlust auf einen anderen Planeten zu gelangen. Die einzige Bezahlung, die die Schließer für die Nutzung verlangen, ist eine Geschichte von jedem, der das Netz benutzen will.
Der Moskauer Martin ist Privatdetektiv und hat sich darauf spezialisiert, Fälle zu übernehmen, die ihn auf andere Planeten führen. Als er von einem reichen Russen den Auftrag bekommt, seine Tochter Irina wieder zurück auf die Erde zu bringen, geht Martin zunächst von einem Routineauftrag aus. Das ändert sich jedoch schlagartig, als das Mädchen vor seinen Augen von einem halbwilden Tier getötet wird. Bevor sie endgültig stirbt, kann sie Martin jedoch noch den Namen eines weiteren Planeten mitteilen. Dort angekommen trifft Martin auf eine perfekte Kopie Irinas...

Meine Meinung:
Spektrum ist ein Buch, das ich mir selbst nicht gekauft hätte. Ich hab es vom Heyne-Verlag als "Dankeschön" für meine Teilnahme an einer Ausschreibung bekommen. Zum Glück ist es nicht "Die Elfen" von Bernhard Hennen geworden!
Schon nach den ersten Kapiteln findet man sich in einer klischeearmen und originellen Sci-Fi-Welt wieder. Im Mittelteil wird das Buch deutlich schwächer. Die bis dahin sehr spannende Geschichte kommt ins Stocken: Zunächst denkt man "Langsam könnte er sich etwas neues einfallen lassen.", danach gibt es seitenlange Diskussionen über die Existenz von Gott (und wenn es ihn gibt, in welcher Form), die Existenz der Seele und dem Sinn des Lebens. Danach wird es wieder spannend und zum Schluss auch recht rasant. Lediglich das Ende knüpft eher wieder an die im Mittelteil geführten Diskussionen an und hat mich ein wenig enttäuscht. Doch es gibt noch etwas, was mir sauer aufgestoßen ist. Martin ist ein Gourmet und Sergej Lukianenko stellt diese Tatsache mit teilweise endlos wirkenden Ausführungen über die Vorzüge der russischen und allgemein osteuropäischen Küche dar. Im Überfluss sind auch Verweise auf russische Geschichte, Tradition, Bräuche und unschöne Tiraden auf ihre westlichen Pendants vorhanden.
Gerade diese Tatsache stört mich doch sehr. Einerseits wählt Lukianenko einen sehr "un-russischen", eher westlichen Namen für seinen Hauptakteur (was des öfteren auch im Buch erwähnt wird) und spricht von den Simpsons und Winnie the Pooh, andererseits stellt er gerne die westliche Welt als unkultiviert da.

Fazit:
Wenn man über die, leider ausschweifenden, Passagen über Russische Küche und den Sinn des Lebens hinweg sehen kann, ist "Spektrum" ein durchaus unorthodoxes, wie gutes Sci-Fi Werk fernab der beiden großen "Star-Franchises".

Vom True-Metal kann man nicht mehr leben,...


...deshalb haben Manowar jetzt ihre eigene Spedition gegründet.

Aus geheimen Quellen habe ich erfahren, dass dieser Tanklaster gerade auf dem Weg zum Magic Circle Festival war, um dort die übliche Menge Freibier abzuliefern.

Umzug

So, es ist also vollbracht.
Mein Blog ist von MySpace hierher umgezogen.
Worum gehts hier eigentlich?
Hier werden meine Gedanken, Erlebnisse, Medienreviews
und Neuigkeiten zu meinen Veröffentlichungen stehen.

Also viel Spaß beim Lesen.